AGB

Die GapFish GmbH

Die GapFish GmbH, Uhlandstraße 175, 10719 Berlin (nachfolgend GapFish genannt) bietet Marktforschungsunternehmen und gewerblichen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“ genannt)  Internet- Dienstleistungen zur Durchführung von Markt- und Meinungsforschungsstudien an und damit verbundene Dienstleistungen an. GapFish hat Zugriff auf eine Menge an interessierten Teilnehmern, die zur Teilnahme an Internetumfragen bereit sind („Panel“). Vor der Aufnahme in das Panel wurde jeder Teilnehmer nach bestimmten Kriterien befragt. Auf Grundlage dieser Befragungen haben wir die Teilnehmer geordnet, so dass eine gezielte und zielgruppengerechte Auswahl der Teilnehmer für die anschließenden Umfragen vorgenommen werden kann.

Das Tätigkeitsfeld von GapFish reicht von der Rekrutierung von Teilnehmern ihres Panels für die Durchführung von Studien über die Konzeption und Durchführung der Feldarbeit (Programmierung der Fragebögen), die Datenlieferung und Analyse der Ergebnisse bis zur Bereitstellung der Umfrage auf einem Server von GapFish (Panelhosting und -management).

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen von GapFish („AGB“) finden Anwendung auf das Verhältnis von GapFish zum Auftraggeber.

1. Ausschließliche Geltung unserer AGB

Im Verhältnis zwischen GapFish und Auftraggeber finden ausschließlich die von uns verwendeten AGB Anwendung. AGB des Auftraggebers, die von den von uns verwendeten AGB bzw. von den gesetzlichen Regeln abweichen, finden keine Anwendung, wenn dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart ist.

2. Leistungsumfang

Der vertragliche Leistungsumfang bestimmt sich nach dem jeweiligen Inhalt des konkreten Auftrags, der in jedem Fall gesondert schriftlich vereinbart wird.

GapFish übt ihre Tätigkeit im Sinne beratender Dienstleistungen in Übereinstimmung mit den anerkannten Regeln des Berufsstandes der Markt- und Sozialforscher aus.

3. Vertragsabschluss

Angebote von GapFish sind grundsätzlich freibleibend, wenn nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist.

Vertragsschlüsse bedürfen der Schriftform. Davon abweichend genügt es, wenn GapFish eine schriftliche Auftragsbestätigung ausstellt. Außerdem genügt die unterschriebene Rücksendung eines Angebots, welches von GapFish (auch z.B. per Email) an den Auftraggeber geschickt wurde, eine nochmalige Bestätigung ist dann nicht erforderlich.

4. Vergütung

4.1

Die Vergütung von GapFish wird nach der Anzahl der vollständig ausgefülltem Fragebogen („Completes“) berechnet und ist im einzelnen Gegenstand der individuellen Vereinbarung zwischen GapFish und dem Auftraggeber.

Kriterien, die bei der Bemessung des Preises für jeden vollständig ausgefüllten Fragebogen von Bedeutung sind, sind:

  • Die vom Auftraggeber bei Auftragserteilung angegebenen prozentualen Anteil der Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung der Bundesrepublik Deutschland („Inzidenz“);
  • der voraussichtliche Zeitraum für die Profilierung der Teilnehmer für die konkrete Umfrage („Screeningzeit“), wobei von einem Zeitraum von einer Minute ausgegangen wird, sofern der Auftraggeber bei Auftragserteilung keine gegenteilige Angabe macht;
  • nach dem anhand von Erfahrungswerten prognostizierten Verhältnis zwischen automatischer Beendigung des Interviews, wenn Teilnehmer eine Frage nicht zielgruppenkonform beantwortet haben („Screenout“) und Vollausfüllung.

Grundsätzlich keine Bedeutung für die Vergütung hat die Qualität der Antworten der Teilnehmer.

Weitere Leistungen können gesondert vereinbart werden (z.B. Programmierung und Hosting, Sonderentwicklungen etc.).

4.2

Der Auftraggeber verpflichtet sich, Fragen, die regelmäßig zum Abbruch der Befragung führen können (sog. Screenout-Fragen, insb. Fragen nach persönlichen Daten des Teilnehmers), am Anfang des Fragebogens zu stellen. Verstößt der Auftraggeber gegen diese Pflicht, so muss er GapFish zusätzlich für sämtliche abgebrochenen Interviews wie für abgeschlossene Interviews bezahlen, soweit er nicht nachweist, dass der Abbruch nicht aufgrund der Screenout-Frage geschah.

4.3

Sollte sich nach Vertragsschluss herausstellen, dass die vom Auftraggeber bei der Auftragserteilung angegebene Inzidenz von der tatsächlichen Inzidenz nicht unwesentlich abweicht oder dass die Screeningzeit zwei Minuten überschreitet, so kann GapFish die Umfrage sofort unterbrechen. Sollte in der Folgezeit keine Einigung über eine Preisanpassung erzielt werden, so steht es beiden Parteien frei, vom Vertrag zurückzutreten. Bereits erbrachte Leistungen von Gapfish müssen in diesem Fall vergütet werden.

Zusätzlich hat der Auftraggeber Gapfish den durch die Unterschreitung der Inzidenz entstandenen Schaden zu ersetzen, es sei denn, er hat die Abweichung nicht zu vertreten. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn er sich bei Angabe der Inzidenz auf eine anerkannte Quelle (z.B. Statistisches Bundesamt etc.) stützen konnte.

5. Zurückweisung von Aufträgen

GapFish hat das Recht, jederzeit – auch nach Vertragsschluss – einzelne Dienstleistungen aus wichtigem Grund abzulehnen und die Erfüllung zu verweigern. Der wichtige Grund kann rechtlicher, sittlicher oder moralischer Art sein oder sich aus technischen Gründen ergeben. Der Auftraggeber muss von Gapfish unverzüglich über die Ablehnung informieren.

Sollte der Auftraggeber die Ablehnung zu vertreten haben, so hat er die vereinbarte Vergütung unter Abzug der durch die Ablehnung ersparten Aufwendungen zu zahlen.

Sollte GapFish die Ablehnung zu vertreten haben, hat der Auftraggeber Anspruch auf Rückzahlung der geleisteten Anzahlung. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.

6. Pflichten des Auftraggebers

6.1

Der Auftraggeber muss dafür Sorge tragen, GapFish bis spätestens einen Arbeitstag vor Beginn der Umfrage sämtliche Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Ausführung des Auftrags erforderlich sind. Für den Fall, dass die Umfrage nicht über den Server von GapFish durchgeführt wird, hat der Auftraggeber GapFish rechtzeitig die erforderlichen Zugangsdaten zur Verfügung stellen.

Des Weiteren muss er dafür Sorge tragen, dass die von ihm erstellte Einladung der Teilnahme und der Fragebogen dem vereinbarten Format entsprechen. Insbesondere die Bildschirmdarstellung

Sollte der Auftraggeber alle Vertragspflichten nicht ordnungsgemäß und zeitgerecht erfüllen, kann GapFish vom Vertrag zurücktreten.

6.2

Sollte es für die Durchführung der Umfrage erforderlich sein, so ist GapFish berechtigt, das vom Auftraggeber erstellte und zur Verfügung gestellte Material bearbeiten und Korrekturen vorzunehmen, insbesondere die Abmessungen zu verändern, soweit dies für den Auftraggeber zumutbar ist. GapFish wird, soweit dies möglich und zumutbar ist, die Bearbeitungen mit dem Auftraggeber abstimmen und ihn jedenfalls darüber informieren.

6.3.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, falls die Fragebögen nicht auf dem Server von GapFish bereitgestellt werden sollten, GapFish rechtzeitig vor Beginn der Dienstleistung einen Zugang zu seinem System zu ermöglichen, sodass die Erfassung und Abrechnung der durchgeführten Interviews dadurch  sicherstellt wird.

6.4

Der Auftraggeber bestätigt mit der Auftragserteilung, dass die vertragsgemäße Durchführung der Umfrage weder gesetzliche Vorschriften noch Rechte Dritter verletzt. Der Auftraggeber trägt die presse- und wettbewerbsrechtliche sowie die sonstige Verantwortung für den Inhalt der Studie. Der Auftraggeber versichert, dass die Studie keine Tatsachenbehauptungen, Werturteile oder sonstigen Äußerungen in Wort und Bild enthält, die gegen gesetzliche Verbote oder die guten Sitten oder Rechte Dritter (Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte etc.) verstoßen. Insbesondere versichert er, dass die Studie

  • keine beleidigenden oder verleumdenden, keine andere Person belästigende oder Belästigungen unterstützenden,
  • keine pornografischen und/oder erotischen oder gegen Jugendschutzgesetze verstoßenden,
  • keine Rassismus, Fanatismus, Hass oder körperliche Gewalt jeglicher Art gegenüber einer beliebigen Gruppe oder Einzelperson unterstützenden sowie
  • keine illegale Aktivitäten oder Verhaltensweisen fördernden, insbesondere gewaltverherrlichenden oder volksverhetzenden Inhalte aufweist.

GapFish ist nicht verpflichtet, die Aufträge auf deren rechtliche Zulässigkeit zu überprüfen

Der Auftraggeber versichert, dass von ihm verwendete Fotos ohne Urheberbezeichnung zum Zwecke der Markt,- Meinungs- und Sozialforschung verwendet und verbreitet werden dürfen, ohne Rechte Dritter (insbesondere Urheberrechte, Persönlichkeitsrechte oder Markenrechte) zu verletzen.. Der Auftraggeber darf Inhalte, die gesetzlich geschützt sind (z.B. durch das Urheber-, Marken-, Patent-, Geschmacksmuster- oder Gebrauchsmusterrecht), nicht unberechtigt verwenden oder verbreiten. Der Auftraggeber versichert, dass er Fotos oder Inhalte, die Marken oder sonstige Kennzeichen (Unternehmenskennzeichen, Werktitel etc.) enthalten, nur verwendet, wenn er die Nutzungsrechte innehat bzw. der Inhaber von Urheber-, Marken-, Leistungsschutz-, Persönlichkeits- und sonstigen Rechten ist.

6.5

Der Auftraggeber stellt GapFish von allen Schadensersatzansprüchen frei, die gegen GapFisch wegen der Verletzung von Urheber-, Werktitel- oder Nutzungsrechten und verwandten Rechten Dritter sowie Persönlichkeitsrechten erhoben werden, soweit diese Ansprüche im Zusammenhang mit dem jeweiligen Auftrag stehen. Darüber hinaus hat der Auftraggeber sämtliche damit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen und Verluste zu ersetzen.

Der Auftraggeber stellt GapFish von allen Ansprüchen frei, die gegen GapFish geltend gemacht werden, weil der Auftraggeber die ihm zur Verfügung gestellten Ergebnisse vorsätzlich oder fahrlässig rechtswidrig verwendet hat (z.B. rechtswidrig und/oder falsch mit ihnen wirbt).

6.6

Der Auftraggeber ist verpflichtet, unverzüglich nach Beginn der Dienstleistung die Dienstleistung auf ihre Vertragsmäßigkeit zu überprüfen. Sollten dabei Abweichungen vom vereinbarten Vertragsinhalt auffallen, so hat der Auftraggeber dies unverzüglich GapFish mindestens per Email mitzuteilen. Unterlässt der Auftraggeber die rechtzeitige und formgerechte Mitteilung, so gilt die erbrachte Dienstleistung als genehmigt.

6.7

Nach Beendigung der Studie hat der Auftraggeber selbstständig dafür Sorge zu tragen, dass keine weiteren Interviews mehr durchgeführt werden. In jedem Fall werden dem Auftraggeber alle Completes berechnet, die angefallen sind, bis er die Studie beendet hat.

Nach Abschluss der Studie hat der Auftraggeber GapFish unverzüglich die Nutzeridentitäten („final Ids“) mitzuteilen, es sei denn, es wird schriftlich etwas anderes vereinbart.

7. Leistungserbringung

7.1

Nachdem ein Auftrag zustande gekommen ist, lädt GapFish diejenigen Teilnehmer des Panels, die für die Zielgruppe des Auftraggebers in Frage kommen, per Email zur Teilnahme an der Umfrage ein, bis der Auftraggeber die Umfrage schließt. Die Teilnehmer bleiben für den Auftraggeber anonym. Die konkreten Antworten der jeweiligen Teilnehmer werden vom Auftraggeber nicht – auch nicht an GapFish – weitergegeben.

7.2

Der Auftrag gilt als vollständig durchgeführt, wenn die jeweiligen nach dem jeweiligen Inhalt des konkreten Auftrags zu erbringenden Leistungen erbracht wurden.

7.3

Sollte sich der vereinbarte Zeitplan verzögern, z.B. wegen geringerer als angenommener Teilnahme, so hat der Auftraggeber GapFish eine angemessene Verlängerung des Zeitplans einzuräumen.

7.4

Sollte die Nichterbringung der vertragsgemäßen Dienstleistung auf höherer Gewalt oder sonstigen nicht von GapFish zu vertretenden Umständen beruhen, besteht für die Dauer der durch diese Ereignisse eingetretenen Leistungshindernisse keine Pflicht zur Leistung.

Sollte die Unmöglichkeit der Leistung bzw. das Leistungshindernis dauerhaft bestehen oder für einen nicht unerheblichen Zeitraum andauern, behält sich GapFish vor, vom Vertrag zurückzutreten.

7.5

GapFish verpflichtet sich, sämtliche vom Auftraggeber gegebenen Informationen streng vertraulich zu behandeln und sie ausschließlich für die Durchführung des Auftrages zu verwenden. Die Verpflichtung besteht auch nach Durchführung des Auftrags weiter.

GapFish ist berechtigt, die vom Auftraggeber überlassenen Informationen für die Erbringung der Dienstleistung sofort nach Erfüllung des Auftrages zu vernichten.

7.6

Exklusivität für bestimmte Produktfelder, Untersuchungsgegenstände oder Untersuchungsmethoden wird nur bei besonderer Vereinbarung und gesonderter Vergütung gewährt.

8. Personenbezogene Daten

Zum Schutz der personenbezogenen Daten der Teilnehmer bleiben diese für den Auftraggeber anonym.

Alle personenbezogenen Daten der Teilnehmer verbleiben daher ausschließlich bei GapFish. Die Weitergabe von personenbezogenen Daten der Panelteilnehmer an einen Auftraggeber, der als Marktforschungsinstitut die Studie durchführt, ist nur in gesondert vereinbarten Fällen und nur mit den vorherigen Zustimmungen der jeweiligen Teilnehmer und von GapFish möglich (Nr. 4 Abs. 5 der „Erklärung für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zum ICC/ESOMAR Internationalen Kodex für die Markt- und Sozialforschung“).

Die Anonymität der Befragten oder der Testpersonen darf durch eine abweichende Vereinbarung nicht gefährdet werden.

Der Auftraggeber wird es unterlassen, ohne Zustimmungen durch GapFish zu versuchen, an Kontaktdaten der Teilnehmer zu gelangen. Für einen jeden Fall des Versuchs oder der Vollendung der Zuwiderhandlung hat der Auftraggeber GapFish eine Vertragsstrafe in Höhe von 600 Euro zu leisten. Ansprüche von GapFish auf Zahlung der vereinbarten Vergütung und das Recht zum Rücktritt und zur Geltendmachung von Schadensersatz bleiben unberührt.

Die konkreten Antworten der jeweiligen Teilnehmer werden vom Auftraggeber nicht – auch nicht an GapFish – weitergegeben.

9. Urheberrecht / Nutzungsrecht

9.1

Soweit GapFish für die Durchführung des Auftrags selbst Material erarbeitet (z.B. Fragebögen, Grafiken, Unterlagen, Texte), so verbleiben das Urheberrecht und sämtliche Nutzungsrechte bei GapFish, wenn nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart wird. Das Eigentum an den angefallenen Daten verbleibt in Fällen, in denen GapFish die Studie konzipiert hat, sofern und soweit nichts anderes schriftlich vereinbart ist, bei GapFish.

9.2

Die Bereitstellung von Nutzungsrechten erfolgt nur gegenüber dem jeweiligen Auftraggeber (einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht).

9.3

Handelt es sich beim Gegenstand des Auftrags um solche Studienergebnisse, welche aus Gemeinschaftsstudien des Auftraggebers mit GapFish resultieren, muss im Einzelfall vereinbart werden, ob und wie weit die Ergebnisse dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden und inwieweit Nutzungsrechte eingeräumt werden. In jedem Fall darf der Auftraggeber die Ergebnisse zu seinem eigenen, internen Gebrauch verwendet. Eine Veröffentlichung, Weitergabe, Vervielfachung und Verbreitung derartiger Ergebnisse erfordert die vorherige Zustimmung von GapFish, soweit nicht anderweitig schriftlich vereinbart.

10. Vergütung / Fälligkeit

10.1

Sämtliche vereinbarte Entgelte verstehen sich zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer im Zeitpunkt der Leistungserbringung.

10.2

Für Panelhosting und -management ist das vereinbarte Honorar bereits bei Auftragserteilung ohne Abzug fällig. In den übrigen Fällen wird die Hälfte des vereinbarten Honorars bei Auftragserteilung, das verbleibende Honorar bei Rechnungsstellung sofort ohne Abzug fällig.

10.3

Für die Rekrutierung bzw Nutzung von Panelteilnehmern für eine Studie erfolgt die Rechnungsstellung auf Grundlage der Anzahl der Completes nach der Schließung der Studie.

Sollte der Auftraggeber keinen geeigneten Zugang zu seinen Systemen zur Verfügung stellen, so dass GapFish selbstständig die Anzahl der Completes bestimmen kann, so wird auf Grundlage der Anzahl der gebuchten und ausgesendeten Kontakte und dem vereinbarten Einzelpreis für ein Complete abgerechnet. Dies gilt nicht, wenn der Auftraggeber GapFish nachvollziehbar und überprüfbar die Anzahl der tatsächlich vollständig durchgeführten Interviews nachweist.

Befindet sich der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug oder wird gegen ihn Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt, kann GapFish jegliche weitere Leistung zurückhalten und sämtliche bereits erbrachten Leistungen abrechnen. GapFish ist bei Zahlungsverzug bzw. Insolvenzeröffnung in jedem Fall berechtigt, den Einsatz weiterer Dienstleistungen, auch falls sie bereits vertraglich vereinbart waren, von der Vorauszahlung der Vergütung für sämtliche bestehenden Aufträge abhängig zu machen.

10.4

Der Auftraggeber kann gegenüber Ansprüchen von GapFish nur mit unbestrittenen oder rechtskräftigen Forderungen aufrechnen.

11. Gewährleistung

11.1

Sollte GapFish seine vertraglichen Leistungen nur mangelhaft durchführen, hat der Auftraggeber das Recht, Nacherfüllung zu verlangen. Dabei kann GapFish entscheiden, ob durch Nachbesserung oder Nachlieferung nacherfüllt wird.

Weitergehende Rechte stehen dem Auftraggeber nur zu, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.

11.2

Erbringt GapFish eine Dienstleistung nicht oder fehlerhaft, weil ihr die erforderlichen Informationen unvollständig, verspätet oder mangelhaft zugegangen sind, steht GapFish die Vergütung in voller Höhe zu, es sei denn, GapFish hat es schuldhaft versäumt, die freigewordenen zeitlichen Ressourcen anderweitig zu verwerten.

12. Haftung

12.1

Schadensersatzansprüche gegen GapFish sind unabhängig vom Rechtsgrund ausgeschlossen, sofern und soweit nicht GapFish Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt, die Schadensersatzansprüche aus der Verletzung einer Garantie oder einer Verletzung des Lebens, Körpers oder der Gesundheit resultieren oder von GapFish oder einem ihrer gesetzlichen Vertreter oder leitenden Angestellten eine Pflicht verletzt wird, die für die Erreichung des Vertragszweckes von wesentlicher Bedeutung ist.

12.2

Eine Folgehaftung von GapFish für wirtschaftliche Entscheidungen, die der Auftraggeber auf Basis der gewonnenen Studienergebnisse trifft, ist ausdrücklich ausgeschlossen.

12.3

Alle Schadensersatzansprüche gegen GapFish, die aus einem Mangel der Leistung resultieren, verjähren mit Ablauf eines Jahres nach Beginn der regelmäßigen gesetzlichen Verjährung.

12.4

Soweit die Haftung von GapFish ausgeschlossen ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Angestellten, Vertretern, Subunternehmern und sonstigen Mitarbeitern.

13. Datenschutz

Der Auftraggeber wird in Anwendung der Datenschutzgesetze (z.B. Bundesdatenschutzgesetz, Telemediengesetz, ) davon unterrichtet, dass GapFish Firmen- und Projektdaten in maschinenlesbarer Form speichert und für Vertragszwecke maschinell verarbeitet. Der Auftraggeber ist mit dieser Speicherung einverstanden. GapFish ist, soweit sie sich zur Erbringung ihrer Leistung Dritter bedient, berechtigt, die Daten an die beauftragten Dritten weiterzuleiten, sofern und soweit dies erforderlich ist.

14. Schlussbestimmungen

14.1

Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit der erbrachten Dienstleistung ist Berlin.

14.2

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und des Kollisionsrechts.

14.3

Sollten sich einzelne Klauseln der AGB oder Teile davon als unwirksam erweisen, so ist die Wirksamkeit der Klauseln im Übrigen davon nicht berührt. Unwirksame Bestimmungen werden durch die gesetzliche Regelung ersetzt.

14.4

GapFish behält sich das Recht vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft jederzeit zu ändern oder zu erneuern, ohne dass insoweit eine gesonderte Pflicht zur Mitteilung besteht. Auf der Internetseite wird die jeweils aktuelle Version der Allgemeinen Geschäftsbedingungen vom Zeitpunkt ihrer Geltung an bereitgehalten.

(Stand der AGB: 4. Februar 2014)

Sie wollen mehr erfahren?

Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.