GapFish führt Studie zu Home-Office während der Corona Pandemie durch – intern und Deutschlandweit.

05.10.2020 Seit Mitte März wurde in vielen Unternehmen die Home Office Regelung aufgrund von der Corona Pandemie umgesetzt – dar nach Vorschriften des Bundes bestimmte Abstandsregelungen gelten, ist in vielen Büros die Anwesenheit des gesamten Teams nicht mehr möglich. Rasch mussten Mitarbeiter zuhause ausgestattet werden. Die GapFish GmbH befragte intern die Mitarbeiter zu Ausstattungsbedarf sowie zur emotionalen Lage in den eigenen vier Wänden und brachte diese Umfrage kurze Zeit später Deutschlandweit ins Feld.

Intern sahen sich die Kollegen bei GapFish durch Chat- und Telefoniesysteme, sowie verordneten digitalen Kaffeepausen, nicht allzu sehr allein gelassen. Während ~61% der Mitarbeiter aussagten, genügend Kollegiale Unterstützung zu erhalten betonten doch beinahe alle (84%), die allgemeine Büroatmosphäre zu vermissen. Überwiegend bestehend aus Großraumbüros fördern die Räumlichkeiten von GapFish das kommunikative Start-Up Flair, dass die Mitarbeiter so schätzen. Die eigene Produktivität (93,6%) sowie Effizienz (93,5%) schätzen die meisten Mitarbeiter als gleich hoch oder höher ein. „Wir haben aus eigener Hand gesehen, dass Home Office funktionieren kann“, kommentiert Oliver Weyergraf, Gründer von GapFish. „Ich freu mich immer die Kollegen im Büro zu sehen aber noch wichtiger ist, dass jetzt jeder Gesund ist und wir ein System haben, das funktioniert“.

Die Studie wurde kurz darauf repräsentativ unter n=300 Personen im Alter von 18-69 Jahren durchgeführt und erlangte zum Teil ähnliche Resultate. Die Effizienz und Produktivität im Home Office wurde von jeweils ~70% der Befragten gleich hoch oder höher eingeschätzt, die eigene Motivation mit knapp 60% erreichte ähnliche Werte. Bei der Frage, was die Menschen im Home Office vermissen, beklagten sich die wenigsten über die technische Ausstattung. Stärker wurde, anders als bei der internen Umfrage, die Unterstützung durch das Team (58,3%), der Teamgeist (64,9%) und der kollegiale Austausch (73,2%) vermisst.

Zumindest aus Mitarbeitersicht unterstützen die Ergebnisse der Studie den Wandel zum Home Office. Der durch die Corona Pandemie ausgelöste Strukturwandel in der Arbeitswelt wird von vielen Seiten als längst nötig bewertet, Unternehmen beschreiben Anwesenheitspflichten im Büro als „starr und überfällig“ (Tagesspiegel). Ergebnisse wie aus dieser Studie beschwichtigen die Annahme, dass die Leistung sinken muss, wenn man in den eigenen vier Wänden arbeitet. „Es ist wichtig die Chancen zu erkennen. Insbesondere in Berlin könnte man diesen Wandel nutzen, um den angespannten Büro- und Wohnungsmarkt etwas aufzubrechen“ sagt Weyergraf abschließend.

In einem Punkt sind sich beinahe alle Teilnehmer aus beiden Studien einig: Den Weg zur Arbeit vermisst keiner (>85%).  

Quelle: Tagesspiegel, 22.03.2018 https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wandel-in-unternehmen-arbeit-von-egal-wo-wird-zum-alltag/21056554.html

Erhebungsmethode: Online-Befragung, Befragte Zielgruppe: Berufstätige Erwachsene im Alter von 18-69 Jahren
Zielgruppenrekrutierung: Onlineumfrage über Access Panel
Stichprobengröße: 332
Feldzeit: 30.07.2020 – 07.08.2020
Land: Deutschland